Published on Juli 22nd, 2018 | by John Shaft

DJ Pools im Test! – BPM Supreme

YEEESSS BRO,

hier geht es mal wieder um ein Thema, für das wir das ganze hier machen! Und zwar geht es um Musik und wo wir unsere Musik herbekommen. Heutzutage wirst du mit Musik nur so zugeschüttet… Wo kriegst Du aber richtig gute Musik her? Und auch solche die gerade In ist und im Club abgeht? Ein guter Ort um neue und hippe Musik zu entdecken sind DJ Pools. Gegen eine monatliche Gebühr hast Du vollen Zugriff auf die gesamte Bibliothek die der jeweilige Pool zu bieten hat. Die Musikauswahl kommt auf den jeweiligen DJ Pool an und kann Dir neue Ideen und Inspirationen für Dein Set bringen. Auch auf der Kostenseite sind DJ Pools effizienter, als wenn Du jeden Track einzeln kaufst. Heute nehmen wir einen der aufstrebendsten und ernstzunehmenden Konkurrenten von DJ City unter die Lupe, nämlich BPM Supreme.

Wozu brauchst du einen DJ Pool?

Das kommt jetzt voll auf Deine Bedürfnisse an. Generell lässt sich aber sagen, wenn Du ein gewisses Pensum an Club-Gigs hast, ist ein DJ-Pool vom Preis-Leistungsverhältnis nicht die schlechteste Wahl. Auch gibt es hier je nach Pool exclusive Remixe, Versionen mit Intro, Dirty-, Clean- Version, Accapellas, Instrumentals etc…

Wie ich in meinem Artikel „Wo bekommt Ihr Eure Tracks her?“ schon geschrieben habe, bedienen auch wir uns solcher Pools. Momentan haben wir zwei im Abo einer davon ist BPM Supreme der andere ist DJcity.com. Mein Bro DJ Dee hat DJ City bereits getestet. Heute geht es um den einen weiteren bekannten DJ Pool.

Was für Musik gibt es bei BPM Supreme? Sind aktuelle Hits dabei?

BPM Supreme hat eine riesige Musikauswahl von ca. 67.000 Tracks, was auch daran liegt, dass es dort im Gegensatz zu DJ City auch Oldies gibt (DJ City löscht Tracks meines Wissens nach einiger Zeit). Zudem gibt es eine fast unendliche Auswahl an Genres, was das Suchen nach Liedern sehr einfach macht. Die bekanntesten aktuellen Hits sind definitiv dabei. Ich würde aber behaupten, dass DJ City im Hip Hop- / R&B-Bereich sehr viel breiter aufgestellt ist. Dafür hat BPM Supreme im Bereich Elektronische Musik und Oldies klar die Nase vorn.

Ich habe hier die unterschiedlichen Genres einmal aufgelistet:

  • Exclusives
  • Hip Hop / R&B
  • Electronic Dance Music
  • Electronic Dance Remixes
  • Pop / Mainstream
  • Rock & Alternative
  • Country
  • Latin / Urban
  • Tropical
  • Regional
  • Remixes
  • Reggae / Dancehall
  • 80’s & Back
  • 90’s
  • 00’s
  • Holiday

Alle Genres sind nochmal unterteilt in Top Downloads, Radio Charts und Staff Picks. Zusätzlich gibt es im Premium Abo noch Curated Sets, also ganze Playlists in unterschiedlichen Genres oder Themen.

Es gibts zwar ähnlich wie bei DJ City auch BPM Supreme-Exclusives, die aber qualitativ in keinster Weise mit denen des Marktführers mithalten kann. Oftmals sind es nur einfach Bootlegs (Acapella + anderer Beat) oder Produktionen irgendwelcher Hobby-DJs (so kommt es mir zumindest vor).

Die Tracks sind teilweise mit Serato Cue-Punkten versehen, haben die selbe Lautstärke und eine Qualität von 320kbps und kommen im .mp3 Format daher. Alle Tracks haben saubere Meta-Daten wie Künstler, Titel und BPM-Zahl. Im Gegensatz zu DJ City sind die Lieder bei BPM Supreme sehr viel genauer in verschiedene Genres unterteilt.

Pro-Tip: Zusätzlich ist BPM Supreme der weltweit erste DJ Pool, der eine exklusive Auswahl an Tracks bietet, bei denen die „Serato Flip“-Informationen in den Dateien integriert sind. Zusätzlich zu den Cue-Punkten hat man hier also nochmal weniger Arbeit bei der Vorbereitung auf seine Gigs. Ein dicker Pluspunkt!

BPM Supreme Exclusive Pre-Flipped Tracks

 

Gibt es ältere Titel wie Throwbacks und Classics?

Ja es gibt massig Classic-Tracks und Oldies. Wie oben schon beschrieben, gibt es es dafür drei Genres (80’s, 90’s und 00’s) in denen Ihr Eure Crates und Playlists für Hochzeiten oder den ganz besonderen Wow-Effekt während Eures Sets auffüllen könnt.

Außerdem bietet BPM Supreme für alle VJ’s unter Euch noch 17.000 Musikvideos!

Technik und App…

Die Webseite ist sehr übersichtlich gehalten und läuft stabil. Ein Großer Pluspunkt ist die sehr gute und detaillierte Suchfunktion, die meiner Meinung nach besser funktioniert als bei DJ City. Diese erlaubt die Suche nach Songversionen (Acapella, Clean, Dirty, Extended, Instrumental, Intro Clean und Dirty, Quick Hit, Radio Edit, Short Edit) und einem BPM-Bereich. Zusätzlich kann man wählen, ob man nur Originalversionen oder auch Remixe finden möchte.

Ein weiterer Vorteil im Gegensatz zu DJ City ist die Möglichkeit, mehrere Tracks auszuwählen und in einer .zip-Datei zusammen zu downloaden. Somit müssen nicht alle Einzeltracks nacheinander heruntergeladen werden und man spart sich wieder Zeit. Ich liebe diese Funktion und würde sie mir auch bei anderen Record Pools wünschen, da ich so zum Beispiel verschiedene Zip-Dateien mit verschiedenen Genres downloaden kann.

Was kostet bpmsupreme.com?

 

Du kannst entweder per Kreditkarte oder auch per Paypal bezahlen. Das Standard-Abo kostet im ersten Monat 9,99 USD, danach 19,99 USD (ca. 16,50€) und für das Premium Abo muss man 29,99 USD (ca. 24,50€) pro Monat hinlegen. Für die Menge an Tracks und Videos geht der Preis meiner Meinung nach auf jeden Fall klar.

Pro-Tip: Wir teilen uns die Kosten für den DJ-Pool zu dritt. Somit sind die Kosten nochmal etwas überschaubarer. Vielleicht hast du auch einen DJ-Buddy mit dem Du das Abo teilen kannst!?

Fazit:

BPM Supreme ist meiner Meinung nach DER Record Pool für Großraum- oder mobile DJ’s, die ein breites Genrespektrum abdecken und zusätzlich die aktuellsten Hits immer dabei haben möchten. Zudem sollten DJ’s, die im elektronischen Bereich unterwegs sind, BPM Supreme auf jeden Fall DJ City vorziehen, da die Auswahl an Electro Tracks und Remixes unfassbar groß ist. Wer allerdings mehr im Hip Hop-Bereich zu Hause ist, der ist bei DJ City definitiv besser aufgehoben!

Benutzt Du einen DJ Pool? Wenn ja welchen? Gerne möchten wir mit Dir darüber diskutieren. Schreib uns doch einfach Deine Meinung unten in den Kommentaren.

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About the Author

John Shaft geht seit mittlerweile 13 Jahren seiner Leidenschaft zur Musik als DJ und Hobby-Produzent nach. Im House-Bereich (Nu-Disco, Deep-House, Future-House) ist er zu Hause. Aber auch Trap, Future Bass und Twerk zählen zu seinen Favourite Genres. Er legt seit über zwei Jahren regelmäßig mit seinem DJ-Bro DJ Dee auf und hat mit diesem im März 2017 diesen Blog gegründet.



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