Published on September 21st, 2019 | by DJ LUKE

Streaming mit dem Denon Prime 4!

Was geht Bro!

Der Denon Prime 4 ist auf dem Markt und bringt eine ganze Palette an Funktionen mit, die wir bisher auf keinem Standalone Controller gesehen haben. Wenn du mehr darüber erfahren willst, dann schau dir unseren Artikel hier auf dem Blog an! Hier geht es jetzt um eine ganz besondere Funktion des Prime 4 – Streaming!

Wenn ihr jetzt denkt „Ehmm, streaming ist doch für DJs illegal und nur eine Hand voll Programme am PC kann das, wie soll das ein Standalone-Controller können? Und selbst wenn er es kann, dann ist das doch bestimmt voll kompliziert!“, dann sei euch verziehen, das habe ich auch zuerst gedacht. Aber: Die Zeiten ändern sich! Deshalb zeigen wir euch heute wie ihr mit dem Prime 4 Musik direkt aus dem Netz streamen und auflegen könnt. Los gehts!

Prime 4

Streaming – Fluch oder Segen?

Erst einmal müssen wir uns über das Streaming selbst unterhalten. Ich bin unterwegs in vielen Communitys zum Thema DJing, in welchen auch das Thema Streaming regelmäßig präsent ist. Einer der meist genannten Gründe dagegen ist, dass DJs so zur Jukebox degradiert werden und dadurch quasi gezwungen werden, ihren eigenen Stil zu vernachlässigen.

So sehr ich den Ursprung dieses Arguments und der Sorge dahinter verstehen kann, aber in meinen Augen ist das eher Wahnvorstellung als es Realität werden könnte. Zunächst einmal versteht sowieso kein Gast eines Clubs, wie das ganze „blinkende Zeugs auf dem Tisch da“ funktioniert und zweitens habe ich noch nie einen Gast gesehen, der einen DJ zu irgendetwas zwingt. Solange also nicht über dem DJ ein Leuchtschild mit dem Logo von Spotify hängt, wird sich kaum was ändern.

Schaut man jetzt aber mal in Richtung der Zielgruppe des Denon Prime 4, dann sind dies hauptsächlich Mobile-DJs, welche zu Privatfeiern gebucht werden. Diese spielen an dem Abend das, was die Kunden haben möchten. Und wenn das Hochzeitspaar an dem Abend unbedingt noch diesen einen Song hören möchte, dann wäre es ja schade wenn man diesen nicht erfüllen kann, weil man ihn nicht auf der Festplatte hat. Und genau an diesem Punkt setzt Streaming ein!

Wie funktioniert das jetzt?

Als erstes benötigt der Prime 4 eine Internetverbindung. Geht dafür ins Hauptmenü und wählt anschließend Source aus. Oben rechts auf dem Display erscheint ein WLAN-Symbol. Klickt ihr auf dieses könnt ihr aus einer Liste an Netzwerken auswählen, das Passwort eingeben und verbinden.

Um loslegen zu können benötigt ihr einen Account bei einem der vier Streaminganbieter, welche Denon DJ unterstützt. Darunter befinden sich TIDAL, Soundcloud, Beatsource und Beatport. In der Betaversion 1.4 ist bisher nur TIDAL unterstützt. Also lieber erstmal abwarten, bis euer bevorzugter Anbieter in Zukunft freigeschaltet wird.

Die TIDAL Datenbank ruft ihr einfach in der Library auf. Dort klickt ihr oben links auf das Speichermedium, unter welchem sich zwei oder mehrere kleine Punkte befinden sollten. So wechselt ihr die Quellen. Tippt so lange, bis das TIDAL Logo erscheint und sich ein Fenster öffnet. Um den Controller erstmalig freizuschalten müsst ihr am PC eine Website aufrufen und dort nach dem Login eine Kennung eingeben. Der Link zu dieser wird auf dem Display des Prime 4 mitsamt der individuellen Kennung angezeigt. Das wars auch schon! Sobald ihr auf der Website bestätigt wird TIDAL auf dem Prime 4 freigeschaltet.

Jetzt könnt ihr einfach in eurer TIDAL-Mediathek surfen. Das funktioniert genau so, wie es auch in eurer lokalen Mediathek vom USB-Stick geht. Ladet ihr einen Song ins Deck, so müsst ihr lediglich keine kurze Downloadzeit in kauf nehmen, danach ist der Song vollständig verfügbar. Ihr könnt wie gewohnt CuePoints und Loops speichern, welche auch beim nächsten mal immer noch vorhanden sind. Funktioniert sauber und zuverlässig und öffnet einem ganz neue Türen!

Thumbs up!

Könnt ihr euch vorstellen mit eurem DJ-Equipment Streamingdienste zu verwenden? Verratet es uns in den Kommentaren!

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About the Author

DJ LUKE ist noch ziemlich neu im Business und erst seit 4 Jahren dabei. Angefangen auf Studentenpartys entwickelte sich aus einem Interesse an elektronischer Musik schnell ein Hobby, welches er neben dem Studium betreibt. Ursprünglich aus dem Electro- und Bigroom House Bereich kommend entwickelte er sich musikalisch schnell in Richtung Remixed-Mainstream. Von 80 bis 180 BPM ist bei ihm alles dabei, Hauptsache der Beat läuft! Auf diesem Blog hält er euch insbesondere zum digitalen DJing und alternativem Equipment rund ums DJing auf dem Laufenden!



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