Published on Oktober 16th, 2019 | by John Shaft

BROduction Tutorials – Mein Equipment

Hey Bro,

bisher haben wir Dir massig Tips und Tricks zum Thema DJing gegeben. Da ich auch Producer bin, gehen wir mit den BROduction Tutorials in die nächste Runde. Hier zeige ich Euch Alles Wissenswerte rund um das Produzieren eigener Tracks, Remixes oder Mashups.

Du bist als DJ technisch schon fit und willst Dich jetzt am producen versuchen? Dann kann ich Dir vielleicht wertvolle Tips geben, wie Du schnellstmöglich auch hier Skills entwickelst, um Dich auf ein neues Level zu heben. Heutzutage gibt es massig andere DJ’s von denen Du Dich abheben musst, um an Gigs zu kommen oder Bekanntheit zu erlangen. Eine Möglichkeit, um ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen ist es, eigene Mashups, Remixes oder Edits zu produzieren, die sonst kein anderer hat!

In meinem ersten Video zeige ich Dir mein Equipment, das ich zum broduzieren nutze. Natürlich geht es nicht darum, die exakt gleichen Sachen zu kaufen. Es gibt auch andere gute Sachen, die den gleichen Zweck erfüllen. Ich will Dir nur eine Übersicht geben, wie Du mit wenig Geld ein ausreichendes „Home-Studio“ aufbauen kannst.

Computer

Ich persönlich nutze ein MacBook Pro 13″ Retina Mitte 2014 mit 3 GHz Intel Core i7 Prozessor und 16GB 1600 MHz DDR3 Arbeitsspeicher. Somit habe ich genügend Power, damit mein PC auch bei Nutzung mehrerer Plugins gleichzeitig so gut wie nie in die Knie geht. Selbstverständlich kannst Du auch einen iMac oder Windows-Rechner nutzen. Achte aber darauf, dass der Rechner genug Power hat, da größere Projekte mit vielen Plugins und Effekten Prozessor und Arbeitsspeicher extrem ausreizen.

Weil mir an dem 13″ Bildschirm der Überblick im FL-Projekt fehlt, habe ich einen Samsung C27F398F 68,58 cm (27″) Curved Monitor an mein MacBook Pro gehängt. Dieser reicht absolut aus, um alles Nötige sehen zu können. 

Samsung C27F398F bei amazon – 164€

DAW (Digital Audio Workstation)

Als DAW wird das Musikprogramm bezeichnet, mit dem Du Tracks produzieren kannst. Die bekanntesten sind denke ich Ableton Live, Logic Pro X und FL Studio. Ich selber habe damals beim Umstieg auf MacBook mit Logic Pro X angefangen. Ebenfalls ein sehr gutes Programm, allerdings fühle ich mich mit FL Studio einfach sofort wohl, da ich in meiner Jugendzeit schon damit gearbeitet habe. Die Tatsache, dass FL Studio von Produzenten wie Deadmau5, Martin Garrix, Oliver Helden, Afrojack und damals Avicii genutzt wird / wurde zeigt, dass es sich hier um ein Profi-Programm handelt.

Die Jungs von ImageLine waren so lieb und haben mir die neuste Version Fl Studio 20 in der Producer Edition zur Verfügung gestellt, um damit arbeiten und Euch mit Tips & Tricks versorgen zu können. Persönlich finde ich FL Studio übersichtlicher und optisch angenehmer als Logic Pro X. Auch dies ist aber natürlich Geschmackssache. Und rührt bei mir wahrscheinlich daher, dass ich FL Studio schon von früher kannte. Ich werde Euch in den nächsten Tutorials zeigen, wie FL Studio 20 aufgebaut ist, welche Funktion es hat und wie man eigene Beats erstellen kann.

FL Studio 20 Producer Edition bei Thomann – 190€

Monitorboxen

Zum Abhören nutze ich die KRK Rokit 5 Monitore. Diese haben meiner Meinung nach einen klaren, unverfälschten Klang und genug Präsenz in den tiefen Frequenzen. Perfekt also, um Deinen Track abzumischen. Ich hatte ebenso die Swissonic ASM5 getestet, welche mir allerdings einen zu schmalen Klang hatten. Natürlich ist das immer Geschmacksache, da jeder auf andere Dinge Wert legt. Ich habe diese mittlerweile am DJ-Pult stehen.

KRK Rokit RP5 G4 (neuere Version) bei Thomann – 159€ pro Stück

Interface

Als Interface (externe Soundkarte) nutze ich die Scarlett 2i2 von Focusrite. Ich habe nach einem kompakten Gerät gesucht, mit dem ich meine Monitorboxen mit dem MacBook verbinden und zusätzlich ein Mikrofon anstecken kann. Mehr Funktionen brauche ich persönlich nicht, da ich kein Instrument spiele, das ich zum Einspielen anschließen müsste. Das Interface ist ein absolut solides Teil ohne viel Schnickschnack und damit perfekt geeignet für Dein HomeStudio.

Fokusrite Scarlett 2i2 bei Thomann – 169€

MIDI-Keyboard

Um auch Melodien einspielen zu können und Beats einhacken zu können, braucht es natürlich ein Keyboard. Hier gibt es unzählige in jeder Preisklasse. Angefangen habe ich mit dem MPK49 von Akai, für das ich in meiner neuen Wohnung leider keinen platz mehr hatte. Also musste eine kompakte Alternative her. Mit dem MPK Mini hat Akai das wohl beliebteste tragbare Midi-Keyboard hergestellt. Für mich ein absolutes Muss für jeden Hobby-Produzenten, da es einerseits sehr kompakt und mit ca. 89€ sehr preisgünstig ist. Preis-/Leistungstechnisch gibt es hier meiner Meinung nach wenige Alternativen.

Akai MPK Mini bei Thomann – 89€

Maschine

Die Maschine von Native Instruments hast Du garantiert schon mal gesehen, wenn Du im Bereich Urban Music unterwegs bist. So gut wie jeder Hip Hop oder Trap-Producer nutzt irgendeine Version der Maschine. Ich persönlich habe die Maschine Mikro, da ich – welch Überraschung – ein kompaktes Gerät gesucht habe, ohne auf all zuviele Funktionen verzichten zu müssen. Sie kommt mit einem eigenen Programm und Sounds zum Beat produzieren. Ein absolutes Flaggschiff in Sachen producing.

Maschine Mikro MK3 bei Thomann – 220€

 

So viel also zu meinem Equipment. In den nächsten Broduction-Videos werde ich Euch zeigen, wie FL Studio aufgebaut ist und wie Ihr möglichst schnell eigene Beats basteln könnt. Also seid gespannt.

 

*Die Produkt-Links sind Affiliate Links, die zum Partnerprogramm von Amazon oder Thomann gehören. Solltet ihr etwas über diese Links kaufen, bekommen wir eine geringe Vermittlungsprovision, natürlich ohne dass ihr dafür mehr bezahlen müsst. DANKE FÜR EUREN SUPPORT!!

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About the Author

John Shaft geht seit mittlerweile 13 Jahren seiner Leidenschaft zur Musik als DJ und Hobby-Produzent nach. Im House-Bereich (Nu-Disco, Deep-House, Future-House) ist er zu Hause. Aber auch Trap, Future Bass und Twerk zählen zu seinen Favourite Genres. Er legt seit über zwei Jahren regelmäßig mit seinem DJ-Bro DJ Dee auf und hat mit diesem im März 2017 diesen Blog gegründet.



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