DJing

Published on August 2nd, 2017 | by John Shaft

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3 einfache Tricks um Deinen Mix interessanter zu gestalten

Du kennst es bestimmt, wenn Du öfter in derselben Location für die gleiche Party gebucht wirst… Irgendwie spielst Du unbewusst immer dasselbe oder legst zumindest Ähnlich auf. Wie kannst Du also mit einfachen Tricks Deinen Mix interessanter gestalten?

Wie jetzt interessanter? Ich würde doch nicht immer wieder das Booking erhalten, wenn ich langweilig auflege? Versteh mich bitte nicht falsch! Ich meine nicht, dass Du langweilig bist. Aber es passiert auch mir, dass ich mich ertappe, bei derselben Veranstaltung immer wieder meine Favourites zu spielen. Natürlich nicht immer in der gleichen Reihenfolge, aber jeder hat seine Lieblings-Tracks, die bei fast jeder Party gespielt werden. Wie kannst Du also Deinen Mix abwechslungsreich halten und die Crowd evtl sogar überraschen?

1. Spiele Remixes Deiner Lieblings-Tracks

Jeder DJ hat Tracks, die zu seinen Alltime-Favourites gehören und die er spielt, um die Tanzfläche voll zu bekommen. Das sind meistens kommerzieller Songs, die das Publikum kennt und deshalb abfeiert. Das ist auch gut so und gehört zu den Must-Have-Skills, die jeder DJ braucht. Das Einfachste, um die Leute zu überraschen, ist einen Remix eben so eines Tracks zu spielen. Damit schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Menge kann mitgröhlen und trotzdem hast Du einen Überraschungsfaktor geschaffen, den die Leute so nicht erwartet haben. Wenn Du bei einem Record Pool wie zB DJ City angemeldet bist, gibt es haufenweise Remixes oder Bootlegs. Hör Dich einfach mal durch und achte darauf wie die Menge reagiert. Natürlich gibt es immer wieder Leute, die lieber die Original-Tracks hören, aber einen Versuch ist es definitiv wert.

2. Nutze die Effekte und Funktionen Deiner Software oder Deines Mixers

Heutzutage kannst Du Deinen Mix relativ simpel aufwerten und einen Spannungsbogen erzeugen, indem Du Dich der Funktionen von Serato, Traktor etc. oder Deines Mixers bedienst. Egal ob es die Loopfunktion, FX-Section oder andere Zusatzgimmicks sind. Probier zu Hause einfach ein paar Sachen aus. Spiele mit Effekten wie Delay, Reverb, Repeater etc. Nutze einen Echo Out, statt Standardübergänge zu machen. Natürlich ist man immer gewillt, mit sauberen Übergängen oder komplizierten Scratches zu arbeiten. Aber probier auch mal etwas anderes aus.

Ein einfaches Beispiel, um einen Track einzublenden, der sehr viel schneller oder langsamer, als der aktuelle ist, ist die Loopfunktion. Loope den Anfangs-Beat oder das Acapella des neuen Tracks (am besten ein „bekanntes“ Lied, das jeder sofort erkennt), gleiche die Geschwindigkeit an, fade den „alten“ Track aus und bring die Geschwindigkeit des „neuen“ langsam auf das Ausgangstempo. Dann deaktiviere den Loop und blicke in die begeisterten Gesichter. Natürlich ist das kein brutaler DJ-Skill, aber er ist effektiv und bringt Abwechslung in Deinen Mix und zeigt Deine Kreativität.

3. Spiele oder produziere am besten eigene (Live-)Mashups

Ein anderer relativ einfacher Trick, um die Menge auf der Tanzfläche zu überraschen, ist es, Live-Mashups zu spielen. Das erfordert natürlich ein wenig DJ-Skills. Suche Dir bei einer der unzähligen Seiten (looperman, acapellas4u, acapell etc) oder DJ-Pools Acapellas und Instrumentals von einem bekannteren Tracks und mixe Sie live ineinander.

Natürlich kannst Du auch hier wieder einfach dieLoop-Funktion nutzen, um zB bei Intro-Versionen den Beat zu loopen und hier dann die Acapellas zu ergänzen. Somit hebst Du Dich von anderen DJs ab, weil Du ein eigenes Mashup kreierst, das es so noch nicht gibt.

Alternativ kannst Du auch den einfacheren Weg gehen und ein Mashup eines anderen DJs spielen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist folgendes Mashup aus vier bekannten Tracks vom deutschen MashUp-Produzenten und DJ MashMike:

Seeed vs. Cro vs. Fugees vs. Bob Marley – EasyBling

Auf Veranstaltungen, die etwas kommerzielleren Sound erfordern, ist dieses Mashup ein absoluter Joker.

Falls Du Dich mit Logic Pro X, FL Studio, Ableton etc auskennst, solltest Du auch anfangen, eigene Edits oder Mashups zu produzieren. Du wirst sehen, wie die Leute es abfeiern werden.

 

Wir arbeiten übrigens gerade an einem Interview mit zwei Local Heroes. Ihr dürft also gespannt sein 😉


About the Author

John Shaft geht seit mittlerweile 13 Jahren seiner Leidenschaft zur Musik als DJ und Hobby-Produzent nach. Im House-Bereich (Nu-Disco, Deep-House, Future-House) ist er zu Hause. Aber auch Trap, Future Bass und Twerk zählen zu seinen Favourite Genres. Er legt seit über zwei Jahren regelmäßig mit seinem DJ-Bro DJ Dee auf und hat mit diesem im März 2017 diesen Blog gegründet.



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